Erfolgreich Traden: Die 7 wichtigsten Regeln

 Wer erfolgreich Traden will, muss die wichtigsten 7 Grundregeln konsequent beachten. Werden diese richtig angewendet, ist die Chance auf Erfolg sehr hoch. Verlässt man diese Regeln, endet das Traden meist mit einem Verlust.

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Was ist Traden

Traden (engl. handeln) bedeutet das Handeln von Werpapieren, Rohstoffe, Derivate oder Devisen. Der Handler (Trader) kauft diese Wertpapiere mit der Absicht einen Gewinn zu erzielen. Das Ziel dabei ist im Gegesatz zum langfristigen Anleger möglichst innerhalb kurzer Zeit diesen Gewinn zu erzielen.

 

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Erfolgreich Traden

Handeln von Wertpapieren oder anderen Wertgegenständen erfolgt mit der Absicht einen Gewinn zu erzielen. Damit dies auch gelingt, müssen verschiedene Grundregeln beachtet werden. Letztendlich ist es wie in einem Beruf, erfolgreich ist nur der, der sein Handwerk beherrscht.

 

Wer planlos tradet wird sehr schnell sein Geld verlieren. Größere Verluste führen letztendlich dazu, dass sich viele von Wertpapieren für immer verabschieden. Dabei kann man hierbei eine gute Performance erzielen, wenn man die Grundregeln beibehält.

1. Niemals mit dem gesamten Vermögen traden

Es ist wichtig zu Beginn der Tätigkeit genau festzulegen, mit welchem Teil des Vermögens man handeln will. Hierbei sollte zu Beginn mit einem relativ kleinen Teil von ca. 5 % gehandelt werden. Der Grund hierfür ist, dass man zu Beginn über keinerlei Erfahrung verfügt. Traden ist immer mit dem Risiko des Verlustes verbunden.

 

Mit zunehmender Tätigkeit wird erfolgreich traden immer öfter der Fall sein. Nun kann der Vermögensanteil stetig erhöht werden. Bei ca. 10 % sollte ein Zwischenstopp eingelegt werden. Dies ist ein markanter Punkt. Die Gefahr bei anfänglichen Erfolg ist, dass man leichtsinnig wird. Es kann dann vorkommen, dass sehr schnell 20 % des Vermögens oder mehr eingesetzt werden. Tritt dann ein Verlust ein, kann das fatale Folgen haben.

 

Setzt man diesen Zwischenstopp bei 10 % und behält ihn eine zeitlang bei, reift die innere Festigkeit des verantwortungsbewussten Traden. Wieviel Vermögen letztendlich eingesetzt wird, muss jeder Trader für sich entscheiden.

 

Eine weitere erfolgreiche Form des Traden ist, dass der Anleger beispielsweise sich nicht auf eine Aktie festlegt, sondern sein Risiko auf mehrere Aktien verteilt. Somit wird sein Risiko drastisch vermindert. diese Strategie wird auch als Portefoliotheorie bezeichnet.

 

Allerdings macht es auch keinen Sinn mit sehr geringen Beträgen zu traden. Jede Transaktion ist mit Kosten verbunden. Bei online-Broker sind diese zwar niedriger als bei Banken, dennoch fallen Kosten an. Das Tradingkapital sollte mindestens bei 5.000 Euro liegen.

 

Wer nur über ein geringes Vermögen verfügt, sollte sich genau überlegen ob er traden möchte. Es gilt die Grundregel "Ohne Risiko kein Gewinn", das bedeutet, dass jeder Trader sich über das Risiko des Totalverlustes bewußt sein muss. Wer beispielsweise nur 10.000 Euro besitzt, und für sich klar entschieden hat, dass er bereit ist 5.000 Euro mit Risiko zu investieren, kann beruhigt traden.

 

2. Gute Marktinformationen besitzen

Erfolgreich ist nur der im Leben, der über eine gute Wissensbasis verfügt. Dies gilt insbesondere beim Trading. Daher ist es unerlässlich sich mit den Wertpapiermärkten intensiv zu befassen. Börsentendenzen, aktuelle Unternehmensdaten und politische Veränderungen müssen stets beachtet werden.

 

Enweder führt der Anleger diese Arbeit selber durch oder er bezieht diese Daten von einem externen Anbieter. Diese Informationsbeschaffung ist sehr zeitintensiv, daher sollte jeder Trader täglich eine gewisse Zeit hierfür einplanen. Wer sich die Informationen oder Anregungen von einem externen Anbieter besorgt, kommt mit weniger Zeit aus. Er muss nur noch die bezogenen Informationen richtig bewerten.

 

Alle Informationen müssen bewertet werden. Wie immer gibt es verschiedenen Meinungen zu gewissen Themen. Beispielsweise werden Zinserhöhungen von einigen Experten positiv bewertet, andere Experten dagegen kommen zu einem negativen Ergebnis. Beide haben gute Argumente für Ihre Bewertung. Der Trader muss die Zinserhöhung letztendlich selber bewerten, und dann seine Handeln danach richten.

 

Jeder Anleger sollte sich darüber bewusst sein, dass er in der Bewertung von bestimmten Informationen nicht immer richtig liegt. Ist man in der Bewertung unsicher, sollte man auf Transaktionen verzichten. Glaubt man dagegen mit seiner eigenen Meinung richtig zu liegen, auch wenn viele Experten anderer meinung sind, dann machen entsprechende Transkationen Sinn. Erfolgreich traden bedeutet letztendlich gegen den Trend zu agieren.

 

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3. Genaue Tradingstrategie festlegen

Bevor man mit dem Traden beginnt sollte eine Strategie festgelegt werden. Dies ist eine sehr schwierige Aufgabe, insbesondere wenn Märkte sich rasch wandeln. Unabhängig von allen Veränderungen, sollte eine eigene Strategie festgelegt werden.

 

Was will ich, und wie soll ich vorgehen? Das sind die beiden entscheidenden Fragen, die sich jeder Trader stellen muss.

 

Was will ich?

Hier sollte festgelegt werden, welche Ziele man mit dem Traden erzielen möchte. Die Ziele sollte realistisch sein. Es nützt nichts zu sagen, dass Aktien erst bei einem Gewinn von 50 % verkauft werden. So schön dies ist, es ist jedoch unrealistisch. Eine mögliche Strategie ist beispielsweise kleinere Gewinne mitzunehmen, sobald diese z.B. bei 5 - 7 % liegen. Dies ist eine realisitsche Strategie, sie wird auch von verantwortungsbewussten Tradingratgebern empfohlen.

 

Man sollte auch niemals irgendwelchen Geheimtipps folgen. Diese sind meistens sie geheim, dass viele die Strategie anwenden. Verdienen tun nur diejenigen, die diesen Tipp geben. Ebenfalls sollten sog. Penny-Stocks gemieden werden. Hier ist der Markt meistens sehr eng,. d.h. es fehlen oftmals die Käufer.

 

Auch bei der Verlustbegrenzung sollte unbedingt eine Strategie festgelegt werden. So können durch Stopp-Loss -Marken die Verluste begrenzt werden. Unterschreiten die Kurse diese Grenze, erfolgt automatisch ein Verkauf. Hierdurch können größere Verluste meistens vermieden werden.

 

Viele Anleger akzeptieren Verlust bis die Schmerzgrenze überschritten ist. Diese Realisierungskurse liegen deutlich unter dem Einstiegskurs, Anleger hoffen, dass die Kurse sich rasch wiedererholen werden. Diese Einstellung kann gravierende Verluste zur Folge haben. Ein Trader muss akzeptieren, dass er mit seiner Meinung falsch lag, das gehört zum Geschäft.

 

Es gibt keine Patentstrategie. Jeder muss diese für sich so festlegen, was er erreichen will.

 

Wie soll ich vorgehen?

Wenn festgelegt ist was man erreichen will, dann wird die Vorgehensweise bestimmt. Wer beispielsweise kleinere Kursgewinne rasch mitnehmen will, muss den Markt sehr intensiv beobachten. Es kommt regelmäßig zu übertriebenen Kursrückgängen, die wirtschaftlich nicht zu erklären sind. Hier können solche kleinere Gewinne sehr oft realisiert werden. Schnelles Handeln ist notwendig, durch Aufträge mit Verkaufslimiten können diese gesichert werden.

 

Wer erst bei höheren Gewinnen den Verkauf tätigen will, der muss vor dem Kauf noch intensiver die voraussichtliche Kursentwicklung der Einzelaktie analysieren. Wie entwickelt sich der Unternehmensgewinn, welches Potential besteht in der Branche, wie wirken sich politische Entscheidungen aus, dies sind nur Einzelfragen. Hier erfolgreich traden ist schwieriger als die Strategie kleinerer Gewinnmitnahmen.

 

Konsequente Beibehaltung der Strategie

Auch wenn es schwerfällt, sollte die einmal festgelegte Strategie beibehalten werden. Langfristig fährt man damit am besten. Dieser Punkt ist der schwerste bei der Strategieplanung. Sehr schnell werden Ausnahmen zugelassen, die dann zu Verlusten führen.

 

4. Setzte immer Stopp-Loss-Marken fest

Die Setzung einer Stopp-Loss-Marke dient primär der Absicherung des eingesetzten Vermögens. Werden diese Marken unterschritten, setzten automatische Verkäufe ein. Somit werden hohe Kursverluste vermieden.

 

Erfolgreich traden mit Stopp-Loss-Marken bedeutet auch Selbstdiziplin lernen. viele Anleger hoffen, dass bei Kursverlusten diese durch einsetzende Kursgewinne wieder ausgeglichen werden. Doch Hoffnun hat an der Börse nichts verloren. Die Märkte reagieren nicht immer rational und erklärbar.

 

Um dieses falsche Hoffen zu vermeiden, kann man sich mit dem Setzen von Stopp-Loss-Marken Selbstdiziplin aneignen. Langfristig zahlt sich diese Selbstdiziplin aus. Kursverluste können somit begrenzt werden.

 

5.  Gewinne laufen lassen

Hier findet die einzige Ausnahme von der Strategiefestlegung statt. Es kommen immer wieder Börsenphasen, in denen das Umfeld extrem positiv ist. Viele Anleger steigen in die Märkte ein, die Folge sind längerfristige Kurssteigerungen.

 

In solchen Zeiten sollten die Kursgewinne nicht realisiert werden. Dies gilt auch, wenn die anvisierten Gewinne bereits 5-7 % erreicht haben. Allerdings sollte nicht die Gier ins Spiel kommen. Das bedeutet, dass man die Gewinne bei einem extrem starken Anstieg (ca. 15 -20 %) mitnehmen soll, auch wenn das Umfeld noch stark aussieht. Die Kunst ist es vor dem Ende solcher Phasen zu verkaufen.

 

In solchen Phasen ist die Gewinnabsicherung unbedingt notwendig. Die Stopp-Loss-Marken sollten entsprechend den Kurssteigerungen angepasst werden. Somit kann man vermeiden, dass die Buchgewinne wieder wegbrechen. Sie werden bei Unterschreitung der Verkaufsmarke dann realisiert.

 

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Gewinn laufen lassen, bedeutet, dass erfolgreich traden langfristig zu mehr Ertrag führt.

 

Jedoch sollte immer eine Absicherung durch Stopp-Loss-Marken erfolgen


6. Erfolgreich Traden bedeutet Ziele zu setzen.

Wie bei jedem Unternehmen, so sollte sich der Trader ebenfalls Ziele setzten. Ddies hat den Vorteil einen festen Wert der Vermögenssteigerung zu erreichen. Feste Ziele wirken sich gedanlich aus, das Gehirn konzentriert sich auf diese Marke.

 

Feste Ziele und deren Erreichung führen zu Glückgefühlen. Jeder Trader profitiert langfrisit von solchen Momenten. Sie ermutigen ihn weitermachen. Das Erreichen dieser Ziele erhöht ebenfalls die Erfahrungen beim Traden. Man wird sicherer und weiß wie man zukünftig gewisse Fehler vermeiden kann.

 

Die Ziele sollten realistisch sein. Ziele von beispielsweise 300 % in einem Jahr sind sehr schön, jedoch ist es wahrscheinlich sehr unrealistisch, dass sie erreicht werden. Ein Zielwert von 100 % dürfte erreichbar sein. Wer stets kleine Gewinne von 5 % realisiert, benötigt im Jahr 20 solcher Transaktionen, dann sind 100 % erreicht.

 

7. Kaufe die Panik

Je stärker der Kursrückgang ist, desto entnervter sind die Anleger. Viele verkaufen dann zu absoluten Tiefstkursen, schlicht gesagt es herrscht Panik. Erfolgreich traden bedeutet in solchen Situationen eine sachliche Analyse durchzuführen und mögliche Szenarien erarbeiten. Wenn der Trader zu der Meinung gelangt, dass der Tiefstpunkt erreicht ist, sollte er kaufen.

 

Dieses Verhalten verlangt auch Mut Erfahrung beim traden, denn es kann immer wieder vorkommen, dass die Kurse weiter fallen. Hier greifen dann die Stopp-Loss-Marken um den Schaden zu begrenzen.

 

Generell gilt jedoch, dass in solchen absoluten Baisse-Phasen die Anleger die höchsten Gewinne erzielen. Irgend wann geht jede Baisse zu Ende. Es gibt eine Börsenweisheit hierzu, sie lautet: "Kaufe wenn die Kanonen krachen".

Fazit

Anleger, die diese Regeln beachten, werden langfristig erfolgreich traden. Keine dieser Regeln hat eine dominierende Rolle. Jede ist gleichwertig. In der Kombination sind sie der Garant zum Erfolg.

 

Die Dauerhaftigkeit der Einhaltung dieser Regeln ist sehr schwierig, das weiß jeder Anleger. Ein erfolgreicher Trader muss sich angewöhnen, sein Verhalten täglich nach diesen Regeln auszurichten. Es hilft diese Regeln schriftlich festzuhalten und sie an der Wand vor dem Schreibtisch anzubringen. Somit wird der Trader jederzeit daran erinnert.

 

Viel Erfolg beim erfolgreichen traden.

 

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